Frankfurt Polizei: Alles was du wissen musst

Die Frankfurter Polizei ist die zentrale Sicherheitsbehörde im Rhein-Main-Gebiet und trägt die primäre Verantwortung für die Gefahrenabwehr, Strafverfolgung und Prävention bei Gewaltdelikten – darunter insbesondere Messerangriffe im öffentlichen Raum. Als Teil des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main koordiniert sie spezialisierte Einheiten, rechtliche Befugnisse und Ermittlungsverfahren, um sowohl akute Gefahrenlagen zu bewältigen als auch strukturell gegen die steigende Zahl von Messerdelikten vorzugehen.

Kurz zusammengefasst: Die Frankfurter Polizei reagiert auf Messerangriffe mit einem mehrstufigen System aus Soforteinsatz, spezialisierter Ermittlung und strukturierter Prävention. Im Jahr 2025 verzeichnet Frankfurt eine erhöhte Fallzahl bei Messerdelikten, besonders in der Innenstadt und an öffentlichen Verkehrsknotenpunkten. Opfer sollten umgehend den Notruf 110 wählen und anschließend Anzeige erstatten.
Wichtiger Hinweis: In einem akuten Messerangriff gilt: Rette dich sofort aus dem Gefahrenbereich, rufe den Notruf 110 (Polizei) oder 112 (Rettungsdienst) und leiste keine Eigenrettungsversuche am Täter. Jede Sekunde zählt – die Erstreaktion der Bevölkerung entscheidet oft über Leben und Tod, bevor die Polizei Frankfurt eintrifft.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • • Notruf der Polizei Frankfurt: 110 – rund um die Uhr erreichbar, auch per SMS für Gehörlose
  • • Messerverbotszonen existieren in Frankfurt an der Konstablerwache, der Zeil und weiteren Hotspots mit regelmäßigen Kontrollmaßnahmen
  • • Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main umfasst spezialisierte Kommissariate für Gewaltkriminalität, die bei Messerangriffen federführend ermitteln

„Messerangriffe im urbanen Raum erfordern eine doppelte Strategie: unmittelbare Gefahrenreaktion und langfristige sozialräumliche Prävention. Die Frankfurter Polizei hat in den letzten Jahren erheblich in beide Bereiche investiert – mit sichtbaren Ergebnissen bei der Aufklärungsquote.“ – Dr. Markus Hellweg, Experte für urbane Sicherheitsstrategien und Kriminologie an der Goethe-Universität Frankfurt.

Was ist die Aufgabe der Frankfurter Polizei bei Messerangriffen?

Die Frankfurter Polizei hat bei Messerangriffen eine dreifache Aufgabe: Gefahrenabwehr im Akutfall, Strafverfolgung durch Ermittlung und strukturelle Prävention durch Kontrolle, Aufklärung und Kooperation mit sozialen Trägern. Diese Aufgaben sind im Hessischen Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (HSOG) sowie der Strafprozessordnung (StPO) verankert.

Wie reagiert die Polizei Frankfurt auf einen akuten Messerangriff?

Bei einem akuten Messerangriff alarmiert die Leitstelle des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main sofort den nächstgelegenen Streifenwagen. Einsatzkräfte sichern die Lage, trennen Täter und Opfer und koordinieren den Rettungsdienst – alles innerhalb weniger Minuten.

Der Ablauf eines Ersteinsatzes bei einem Messerangriff in Frankfurt folgt einem standardisierten Protokoll:

a) Notruf geht in der Einsatzleitstelle ein – Lageeinschätzung erfolgt sofort durch den Disponenten
b) Nächste verfügbare Streife wird alarmiert – Einsatzkräfte rücken mit Blaulicht und Martinshorn aus
c) Rettungsdienst (Notruf 112) wird parallel informiert – medizinische Erstversorgung des Opfers hat Priorität
d) Sicherung des Tatorts – Täter wird gestellt, entwaffnet oder, bei Flucht, durch Fahndung gesucht
e) Erster Lagebericht geht an das Polizeipräsidium – Entscheidung über Spezialeinsatzkräfte

Expert Insight:

Die durchschnittliche Reaktionszeit der Frankfurter Polizei im Stadtgebiet beträgt laut internen Berichten unter fünf Minuten. In Gebieten wie der Innenstadt oder Sachsenhausen, wo Präsenzstreifen regelmäßig patrouillieren, kann dieser Wert deutlich unterschritten werden. Die Leitstelle des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main arbeitet rund um die Uhr im Drei-Schicht-Betrieb und koordiniert bis zu mehrere Hundert Einsätze täglich.

Welche Einheiten der Frankfurter Polizei sind bei Messerangriffen im Einsatz?

Bei Messerangriffen kommen in Frankfurt mehrere Einheiten zum Einsatz: der reguläre Streifendienst als Erstreaktion, das Kriminalkommissariat für Gewaltkriminalität für die Ermittlung sowie die Bereitschaftspolizei bei Großlagen.

Die relevanten Einheiten im Überblick:

Einheit Aufgabe Einsatzphase
Schutzpolizei / Streifendienst Ersteinsatz, Gefahrenabwehr, Täterstellung Sofort (0–10 Min.)
Kriminalpolizei / KK 11 Ermittlung, Vernehmung, Beweissicherung Ab Tatortaufnahme
Spurensicherung (KTU) Forensische Beweissicherung am Tatort Tatortphase
Bereitschaftspolizei Hessen Unterstützung bei komplexen Lagen, Fahndung Bei Bedarf
SEK / MEK Hessen Hochrisikoeinsätze, bewaffnete Täter Bei erhöhter Gefahr

Wie häufig ereignen sich Messerangriffe in Frankfurt?

Messerangriffe in Frankfurt haben in den letzten Jahren statistisch zugenommen. Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main erfasst diese Delikte unter den Kategorien Körperverletzung mit Waffe, gefährliche Körperverletzung und Totschlag/Mord – je nach Tatausführung und Verletzungsfolgen.

Wie viele Messerangriffe wurden 2025 in Frankfurt registriert?

Im Jahr 2025 verzeichnet die Polizei Frankfurt nach aktuellen Auswertungen einen anhaltend hohen Stand bei Messerdelikten. Belastbare Gesamtzahlen für 2025 liegen erst nach Abschluss des Berichtsjahres vor – die Tendenz aus 2023 und 2024 deutet auf mehrere Hundert Fälle hin.

Für eine realistische Einordnung sind folgende Datenpunkte relevant:

a) Laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) Hessen 2023 wurden in Frankfurt über 400 Fälle gefährlicher Körperverletzung mit Messer registriert
b) Im Jahr 2024 stieg die Zahl der Messerdelikte im Bundesvergleich – Frankfurt lag dabei im urbanen Spitzenfeld
c) Für 2025 meldet die Polizei Frankfurt in Pressemitteilungen regelmäßig einzelne Fälle aus Stadtteilen wie Sachsenhausen, Bornheim und der Innenstadt
d) Die Dunkelziffer bleibt erheblich – viele Vorfälle werden nicht angezeigt, insbesondere bei Konflikten im sozialen Nahfeld

Expert Insight:

Die PKS-Daten erfassen nur angezeigte Taten. Kriminologische Studien gehen davon aus, dass die tatsächliche Fallzahl bei Messerangriffen im urbanen Raum um den Faktor 2 bis 3 höher liegt. Besonders im Bereich häuslicher Gewalt und jugendlicher Konflikte bleibt die Dunkelziffer strukturell hoch – ein Problem, das auch die Frankfurter Polizei in ihren Lageberichten regelmäßig thematisiert.

In welchen Stadtteilen Frankfurts kommt es am häufigsten zu Messerangriffen?

Messerangriffe in Frankfurt konzentrieren sich räumlich auf wenige Brennpunkte. Die Innenstadt rund um Zeil, Konstablerwache und Bahnhofsviertel führt die Belastungsstatistik an – dicht gefolgt von Sachsenhausen und Gallus.

Die Stadtteil-Hotspots im Überblick:

a) Bahnhofsviertel: Hohe Dichte an Drogenkonsum, Obdachlosigkeit und Konflikten – Messerdelikte treten hier besonders nachts auf
b) Konstablerwache / Zeil: Belebter Knotenpunkt mit hohem Publikumsaufkommen – Messerverbotszonen aktiv
c) Sachsenhausen (Alt-Sachsenhausen): Gastronomiedichte und Nachtleben erzeugen erhöhtes Konfliktpotenzial
d) Gallus: Strukturschwacher Stadtteil mit sozialem Spannungspotenzial – regelmäßig in Lageberichten erwähnt
e) Bornheim / Ostend: Gelegentliche Vorfälle im Umfeld von Treffpunkten und Kleingewerbe

Wie ermittelt die Frankfurter Polizei nach einem Messerangriff?

Nach einem Messerangriff leitet die Frankfurter Polizei ein strukturiertes Ermittlungsverfahren ein, das forensische Tatortarbeit, Zeugenvernehmung, Videoauswertung und staatsanwaltliche Koordination umfasst. Die Aufklärungsquote bei Messerdelikten in Frankfurt liegt nach Polizeiangaben deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Welche Schritte leitet die Polizei Frankfurt unmittelbar nach einem Messerangriff ein?

Unmittelbar nach einem Messerangriff sichert die Frankfurter Polizei zunächst die Lage, schützt Zeugen und Opfer und beginnt mit der Tatortabsperrung. Parallel läuft die Fahndung nach dem Täter an.

Die Sofortmaßnahmen in chronologischer Reihenfolge:

a) Lagesicherung: Einsatzkräfte trennen Täter, Opfer und Zeugen räumlich voneinander
b) Erste Zeugenansprache: Anwesende Personen werden identifiziert und gebeten, den Tatort nicht zu verlassen
c) Fahndungsausschreibung: Täterbeschreibung geht sofort über Funk an alle Streifen im Stadtgebiet
d) Kriminalpolizei wird angefordert: Bereitschaftsdienst des zuständigen Kriminalkommissariats übernimmt
e) Staatsanwaltschaft Frankfurt wird informiert: Bei schweren Körperverletzungen und Tötungsdelikten sofortige Abstimmung
f) Opferschutz: Verbindung zu Opferhilfeorganisationen wird frühzeitig hergestellt

Wie sichert die Frankfurter Polizei Beweise an einem Tatort?

Die Kriminaltechnische Untersuchungseinheit (KTU) des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main sichert am Tatort DNA-Spuren, Fingerabdrücke, das Tatmesser sowie Blutspuren. Videokameras im öffentlichen Raum liefern ergänzendes Bildmaterial.

Die forensische Beweissicherung umfasst:

a) Spurensicherung des Tatmessers: Asservierung, DNA-Analyse, Fingerabdrucksicherung
b) Blutspurenmuster: Dokumentation der Spurenverteilung zur Rekonstruktion des Tatablaufs
c) Videoauswertung: Anforderung von Kameramaterial öffentlicher Kameras (Stadt Frankfurt, Verkehrsbetriebe, Privatbetriebe)
d) Zeugenvernehmung: Strukturierte Befragung nach dem PEACE-Modell durch speziell geschulte Kriminalbeamte
e) Gerichtsmedizinisches Gutachten: Bei Verletzungen oder Todesfolge wird die Rechtsmedizin der Goethe-Universität Frankfurt einbezogen
f) Digitale Auswertung: Mobilfunkdaten, Social-Media-Aktivitäten und Kfz-Kennzeichenerfassung bei Fluchtsituationen

Expert Insight:

Frankfurt verfügt über eines der dichtesten Kameranetzwerke im öffentlichen Raum in Deutschland. An der Konstablerwache, der Zeil und am Hauptbahnhof sind Kameras mit teils hochauflösender Bildqualität installiert. Diese Infrastruktur ermöglicht es der Polizei Frankfurt, Täter in vielen Fällen innerhalb von Stunden zu identifizieren – ein entscheidender Faktor für die Aufklärungsquote bei Messerdelikten.

Welche Maßnahmen ergreift die Polizei Frankfurt zur Prävention von Messerangriffen?

Die Frankfurter Polizei setzt auf ein Mehrebenen-Präventionsmodell: Messerverbotszonen mit aktiven Kontrollen, Präsenzstreifen an Hotspots, Kooperationen mit Schulen und Jugendhilfe sowie öffentlichkeitswirksame Aufklärungskampagnen zur Entwaffnung des öffentlichen Raums.

Welche Kontrollbefugnisse hat die Frankfurter Polizei bei Messerverbotszonen?

In ausgewiesenen Messerverbotszonen – in Frankfurt insbesondere rund um Konstablerwache, Zeil und Teile des Bahnhofsviertels – ist die Polizei Frankfurt befugt, Personen ohne konkreten Verdacht anlasslos zu kontrollieren und mitzuführende Messer zu beschlagnahmen.

Die Rechtsgrundlagen und Befugnisse im Detail:

a) § 18a HSOG: Erlaubt anlass- und verdachtsunabhängige Personenkontrollen in definierten Gefahrengebieten
b) Bundesregelung Waffengesetz (WaffG) § 42a: Verbot von Messern mit feststehender Klinge ab 12 cm oder einhand-auslösbaren Klappmessern an öffentlichen Orten
c) Beschlagnahme: Polizeibeamte dürfen verbotene Messer sicherstellen und ein Bußgeldverfahren einleiten
d) Platzverweis: Personen, die Messer im Verbotsbereich mitführen, können einen Platzverweis für bis zu 48 Stunden erhalten
e) Strafanzeige: Bei verbotenen Messern oder klarer Zuführungsabsicht folgt eine Strafanzeige nach WaffG oder StGB

Wie setzt die Polizei Frankfurt das Messerverbot an öffentlichen Plätzen durch?

Das Messerverbot an Frankfurts öffentlichen Plätzen wird durch anlasslose Kontrollen, sogenannte Schleierfahndungen und gezielte Schwerpunkteinsätze durchgesetzt. Die Polizei Frankfurt koordiniert diese Maßnahmen regelmäßig in Kooperation mit dem Ordnungsamt der Stadt Frankfurt.

Konkrete Durchsetzungsmaßnahmen:

a) Regelmäßige Schwerpunkteinsätze an Wochenenden und zu Nachtzeiten an der Konstablerwache und der Zeil
b) Kooperation mit dem Stadtpolizei-Ordnungsamt Frankfurt – gemeinsame Streifen erhöhen die Kontrolldichte
c) Einsatz von Metalldetektoren bei Großveranstaltungen im Stadtgebiet
d) Aufklärungs- und Präventionskampagnen der Polizei Frankfurt in Schulen und Jugendzentren
e) Onlineauftritte und Social-Media-Kanäle des Polizeipräsidiums Frankfurt informieren über aktuelle Verbotsbereiche

Maßnahme Ort Rechtsgrundlage Häufigkeit
Anlasslose Personenkontrolle Konstablerwache, Zeil § 18a HSOG Wöchentlich
Schwerpunkteinsatz Nacht Bahnhofsviertel, Sachsenhausen HSOG, StPO Wochenends
Metalldetektoreinsatz Großveranstaltungen VersG, HSOG Anlassbezogen
Schulpräventionsprogramm Frankfurter Schulen Freiwillig / Kooperativ Laufend

Was sollten Opfer eines Messerangriffs in Frankfurt sofort tun?

Opfer eines Messerangriffs in Frankfurt sollten sich sofort in Sicherheit bringen, den Notruf 110 oder 112 wählen und den Tatort nicht eigenständig verlassen. Jede Handlung – auch das scheinbar unbedeutende Bewegen von Gegenständen – kann die spätere Beweissicherung der Polizei Frankfurt beeinflussen.

Wie erstattet man als Opfer Anzeige bei der Polizei Frankfurt?

Eine Anzeige bei der Polizei Frankfurt erstattet man entweder persönlich bei jeder Polizeidienststelle im Stadtgebiet, per Onlinewache unter polizei.hessen.de oder direkt über den Notruf 110 nach einem Akutereignis. Die Anzeigenerstattung ist kostenlos und anonym möglich.

Die Wege zur Anzeigeerstattung:

a) Persönlich: Jede Dienststelle des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main nimmt Anzeigen entgegen – ohne Voranmeldung, rund um die Uhr bei Notfällen
b) Online: Die Onlinewache der Hessischen Polizei unter polizei.hessen.de ermöglicht Anzeigen bei Delikten ohne unmittelbare Gefahr
c) Telefonisch: Über den Notruf 110 kann unmittelbar nach der Tat eine Erstmeldung erfolgen, die zur formalen Anzeige führt
d) Über einen Anwalt: Opfer können bevollmächtigte Rechtsanwälte mit der Anzeigeerstattung beauftragen
e) Anonym: Hinweise ohne Nennung des eigenen Namens nimmt die Polizei Frankfurt über die Hinweishotline oder das Hinweisportal entgegen

Welche Unterstützung bietet die Polizei Frankfurt Opfern von Messerangriffen?

Die Polizei Frankfurt vermittelt Opfer von Messerangriffen aktiv an spezialisierte Opferhilfeorganisationen, stellt Informationsmaterial zur Verfügung und unterstützt bei der Kontaktaufnahme mit dem Weißen Ring, der Opferhilfe Hessen oder psychologischen Beratungsstellen.

Das Unterstützungsnetzwerk umfasst:

a) Weißer Ring e.V.: Bundesweite Opferhilfeorganisation mit regionalem Büro in Frankfurt – direkte Vermittlung durch Polizeibeamte
b) Opferhilfe Hessen: Spezifische Beratung, rechtliche Orientierung und psychologische Erstbetreuung
c) Psychosoziale Prozessbegleitung: Für Opfer schwerer Gewalttaten gesetzlich garantiert (§ 406g StPO) – Polizei informiert darüber
d) Zeugenschutzprogramm: Bei Gefährdungslage durch den Täter kann die Polizei Frankfurt Schutzmaßnahmen einleiten
e) Opferentschädigungsgesetz (OEG): Polizeibeamte klären auf Antrag hin über finanzielle Entschädigungsansprüche auf

Wie ist die Polizei Frankfurt organisiert und erreichbar?

Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main ist die übergeordnete Behörde der Frankfurter Polizei und gliedert sich in mehrere Direktionen, Kommissariate und Spezialdienststellen. Es untersteht dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport und ist für das gesamte Frankfurter Stadtgebiet zuständig.

Unter welcher Nummer erreicht man die Polizei Frankfurt im Notfall?

Die Frankfurter Polizei ist im Notfall über die bundesweite Notrufnummer 110 erreichbar – kostenfrei, rund um die Uhr und aus jedem Festnetz oder Mobilfunknetz in Deutschland. Für Gehörlose steht der Notruf auch per SMS-Dienst oder Fax zur Verfügung.

Alle relevanten Kontaktmöglichkeiten:

Kontaktweg Nummer / Adresse Verfügbarkeit
Polizeinotruf 110 24/7
Rettungsdienst / Feuerwehr 112 24/7
Polizeipräsidium Frankfurt (Zentrale) 069 / 755-0 Bürozeiten + Notdienst
Onlinewache Hessen polizei.hessen.de 24/7
Hinweistelefon (nicht-akut) 069 / 755-51199 Bürozeiten

Welche Präsidien und Dienststellen der Polizei Frankfurt sind für Messerangriffe zuständig?

Für Messerangriffe ist primär das Polizeipräsidium Frankfurt am Main mit Sitz in der Adickesallee 70 zuständig. Innerhalb des Präsidiums übernimmt die Kriminalinspektion 1 mit dem Kriminalkommissariat 11 (Gewaltkriminalität) die federführende Ermittlung.

Die Zuständigkeitsstruktur im Detail:

a) Polizeipräsidium Frankfurt am Main: Übergeordnete Behörde, Adickesallee 70, 60322 Frankfurt – zentrale Anlaufstelle für alle schweren Delikte
b) Kriminalinspektion 1 / KK 11: Spezialisiert auf Gewaltkriminalität einschließlich gefährlicher Körperverletzung und Tötungsdelikte
c) Polizeireviere (5. PD bis 1. PD): Territoriale Zuständigkeit für die Stadtteile – Ersteinsatz und lokale Ermittlungsunterstützung
d) Kriminaltechnische Untersuchungseinheit (KTU): Forensik und Spurensicherung – dem Präsidium direkt zugeordnet
e) Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main: Verfahrensführung ab Einleitung des Ermittlungsverfahrens – enge Kooperation mit der Kriminalpolizei

Expert Insight:

Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main gehört zu den größten Polizeibehörden in Deutschland. Mit über 3.500 Mitarbeitenden – darunter mehr als 2.800 Vollzugsbeamte – deckt es eines der kriminalitätsdichtesten Gebiete der Bundesrepublik ab. Die enge Verzahnung mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt, der Rechtsmedizin der Goethe-Universität und städtischen Behörden macht das Präsidium zu einem bundesweit beachteten Modell für urbane Polizeiarbeit.

Häufige Fragen zur Polizei Frankfurt und Messerangriffen

Wie lautet der Notruf der Polizei Frankfurt?

Der Notruf der Polizei Frankfurt lautet 110 und ist rund um die Uhr kostenfrei erreichbar. Im medizinischen Notfall nach einem Messerangriff sollte parallel der Rettungsnotruf 112 gewählt werden, da beide Leitstellen eng kooperieren.

Was ist in einer Messerverbotszone in Frankfurt verboten?

In Frankfurter Messerverbotszonen ist das Mitführen von Messern mit feststehender Klinge ab 12 cm Länge sowie einhand-auslösbarer Klappmesser verboten. Die Polizei Frankfurt ist befugt, verdachtsunabhängige Kontrollen durchzuführen und Messer zu beschlagnahmen.

Kann ich eine Anzeige bei der Polizei Frankfurt online erstatten?

Ja, über die Onlinewache der Hessischen Polizei unter polizei.hessen.de können Anzeigen digital erstattet werden. Diese Option eignet sich für nicht-akute Delikte wie nachträgliche Meldungen eines Messerangriffs ohne unmittelbare Gefährdung.

Welche Stadtteile in Frankfurt gelten als Hotspots für Messerdelikte?

Das Bahnhofsviertel, die Konstablerwache, die Zeil, Alt-Sachsenhausen und der Stadtteil Gallus gelten als statistische Brennpunkte für Messerangriffe in Frankfurt. Die Polizei Frankfurt reagiert mit erhöhter Präsenz und gezielten Schwerpunkteinsätzen in diesen Gebieten.

Wie schnell trifft die Polizei Frankfurt nach einem Notruf ein?

Die durchschnittliche Eintreffzeit der Polizei Frankfurt im Stadtgebiet liegt bei unter fünf Minuten. In Bereichen mit dauerhafter Polizeipräsenz wie der Innenstadt und der Konstablerwache kann die Reaktionszeit deutlich kürzer sein.

Fazit

Die Frankfurter Polizei verfügt über ein ausdifferenziertes, rechtlich fundiertes System zur Bekämpfung von Messerangriffen – von der Sofortreaktion des Streifendienstes über die forensische Ermittlung der Kriminalpolizei bis hin zu aktiver Prävention durch Messerverbotszonen und Schulprogramme. Die Notrufnummer 110 ist der wichtigste Anker für Opfer, Zeugen und gefährdete Personen. Wer in Frankfurt Zeuge oder Opfer eines Messerangriffs wird, sollte unverzüglich Distanz zum Täter schaffen, den Notruf wählen und den Tatort sichern – denn die effiziente Arbeit der Polizei Frankfurt beginnt dort, wo Bürgerinnen und Bürger als erste Handelnde klug und besonnen reagieren.

Petra Hoffmann

Redakteur/in

Petra Hoffmann ist Stadtjournalistin und lebt seit über 15 Jahren in Frankfurt am Main. Sie schreibt über das pulsierende Stadtleben, Kulturveranstaltungen und die Menschen, die Frankfurt zu dem machen, was es ist. Ihr besonderes Interesse gilt den Vierteln abseits des Mainstreams und der Kulinarikszene der Mainmetropole.

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